LeistungsportfolioReal Estate

Erfolgreiche Positionierung des Immobilienstandorts Flughafen München

Der Geschäftsbereich Real Estate entwickelt, vermarktet und betreibt Immobilien und Grundstücke der FMG, die zum Teil auch außerhalb des Flughafen-Campus liegen. Nachhaltige Neubaukonzepte und eine stadtähnliche Infrastruktur bilden die Basis für eine erfolgreiche Positionierung am Markt. Der Flughafen München plant aktuell und in den kommenden Jahren eine Vielzahl von Neu-, Um- und Ersatzbauten, welche der Geschäftsbereich Real Estate federführend koordiniert.

Entwicklungen in der AirSite West

Die AirSite West verändert sich derzeit deutlich: Auf dem Areal im Westen des Flughafengeländes entstehen nach und nach neue Büros, ein Logistikzentrum, ein Budgethotel und ein Handwerkergebäude. Seit August 2018 steht in der Nordallee bereits das erste Bürogebäude. Gleich daneben soll im Frühjahr 2019 das neue, größere BMW-Service-Center eröffnet werden. Mit den Gebäuden verändert sich auch die Straßeninfrastruktur. Im August 2018 starteten die Arbeiten für eine große Brücke, die über die Hauptzufahrt zum Flughafen führen und die Nord- mit der Wartungsallee verbinden wird. Die Inbetriebnahme dieses Verkehrsknotens ist im Jahr 2021 vorgesehen. In der Wartungsallee begannen 2018 die Bauvorbereitungen für einen Taxispeicher, eine temporäre Abstellfläche für Mietwagen und einen Versorgungstunnel unter der Straße. Das gesamte Investitionsvolumen für die AirSite West beträgt circa 700 Millionen Euro.

Der Flughafen als Immobilienstandort – zentrale Achsen

(Bewegen Sie die Maus über die verschiedenen Airsites für weitere Informationen.)

MAC inklusive Forum wird umgestaltet

Die FMG plant, Teile des München Airport Centers und des MAC-Forums neu zu gestalten. Im Fokus steht derzeit der Austausch der technischen Gebäudeausstattung, um das architektonische Erscheinungsbild im Anschluss neu gestalten zu können.

Apartment-Neubau für Mitarbeiter eröffnet

Die FMG unterstützt Bewerber und Mitarbeiter bei der Wohnungssuche im angespannten Wohnungsmarkt der Region. Im Juli 2018 zogen die ersten Mieter in neue Mitarbeiterwohnungen in einem Objekt in der Effnerstraße in München ein. Es umfasst 46 möblierte Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen im mittleren Preissegment. Eine Betriebsvereinbarung regelt, wer nach welchen Kriterien Zugang zu den Apartments erhält.

Ambitionierte Ziele beim nachhaltigen Bauen

Der Flughafen München verfolgt die Prinzipien eines möglichst nachhaltigen Bauens. Darunter versteht er insbesondere ökologische, ökonomische und soziokulturelle Aspekte. Beim Thema Ökologie geht es darum, dass das Bauen selbst und danach der Betrieb der Gebäude die Umwelt möglichst wenig durch Schadstoffe sowie durch Ressourcen-, Wasser- und Energieverbrauch beeinträchtigen. Bauliche Maßnahmen können die Treibhausgasemissionen senken und tragen damit zum Erreichen der ambitionierten Klimaschutzziele bei. Ein Beispiel dafür ist der bereits erfolgte Wechsel der gesamten Vorfeldbeleuchtung von herkömmlichen Lampen auf LED. Zukunftsweisend im Bereich des Wassermanagements ist das Konzept, Grauwasser, wo es möglich ist, wiederzuverwenden.

Ökologische Verbesserungen bedeuten zunächst oft eine erhebliche Investition. Sie erweisen sich aber häufig auch ökonomisch als nachhaltig, da die Betriebskosten langfristig sinken, wenn etwa weniger Energie verbraucht wird. Da die ersten Gebäude des Münchner Flughafens inzwischen über 30 Jahre alt sind, besteht gerade dort erhebliches Potenzial, um mit Renovierungen sowohl die ökologische als auch die ökonomische Nachhaltigkeit zu verbessern. 

Der dritte Aspekt des nachhaltigen Bauens verfolgt das Ziel, mit den Gebäuden ein möglichst gesundes und angenehmes Umfeld für Mitarbeiter und Nutzer zu schaffen. Hier verschränken sich ökologische Themen mit Fragen des Komforts und der Aufenthaltsqualität. Umgesetzt wurde dieses Ziel bereits beim neuen Gebäude für den Bereich Real Estate am Rande des entstehenden LabCampus mit Rückzugsmöglichkeiten und Kommunikationszonen.

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